Beerdigung

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Eine amerikanisch-kongolesische Familie besucht uns für 5 Tage. Sie leiten in Nampula ein Zentrum von Jugend mit einer Mission.

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Es macht Spaß, sie mit gegrilltem Hühnchen, Waffeln und Eis zu verwöhnen. Heute haben wir uns alle am Strand ausgetobt. So nehmen wir Schumanns uns auch eine kleine vorweihnachtliche Auszeit und genießen die Gespräche, gutes Essen und Tobezeit am Strand.

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Die Andacht heute morgen durfte allerdings nicht ausfallen. Reihum erzählten unsere Arbeiter dem Besuch, wie sie durch Jesus verändert wurden: Inacio ließ sein Boot früher ständig vom Zauberer segnen, um mehr Fische zu fangen. Jetzt verabscheut er das. Chehamati hatte Probleme mit Jähzorn und Arlindo ließ seine Frau links liegen und suchte lieber fremde Frauen auf…

Gestern besuchten Inacio, Chehamati und einige Frauen aus unserem Hauskreis Anna, die Frau eines Ex-Muezins. Anna´s Vater war verstorben. Die Gläubigen liefen 4 km zu Anna´s Haus. Viele Trauernde waren berührt von der Anteilnahme der Gläubigen. Inacio nutzte die Gelegenheit, um die gute Botschaft von Jesus bekannt zu machen.

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Ein Donnerstag bei Lentina

Unser Treffen bei Lentina verlief richtig gut. Ilda, eine Neubekehrte, die beim letzten Treffen zum ersten Mal laut gebetet hatte, war heute schon viel mutiger und betete, als würde sie dies schon immer tun.

Lentina´s Oma, die noch vor kurzem sterbenskrank war, saß mit Begeisterung dabei und stimmte ständig allem zu, was gesagt wurde: “Amina. Als ich letztens so krank in meiner Hütte lag, betete ich zu Jesus und er heilte mich, so dass ich am selben Tag schon wieder Kraft hatte, draußen zur Toilette zu gehen. Wäre ich gestorben, bin ich sicher, dass ich zu Jesus gegangen wäre, weil ich auf ihn vertraue!”

Dann erzählten drei Frauen, wie sie sich miteinander gestritten hatten. Eine von ihnen konnte die Entschuldigung der anderen nicht annehmen und sprach auch nicht mehr mit ihnen. Innerlich bat ich Gott um Weisheit und lehrte sie dann: “Der Teufel will Familien und Gläubige immer auseinander bringen. Das dürfen wir nicht zulassen. Jesus hat uns so viel vergeben und so müssen wir auch einander vergeben! Vergeben ist nicht immer einfach, aber für den der vergibt, ist es das Beste, was er machen kann. Denn Groll gegen jemanden zu hegen, sitzt im Hals fest und schadet uns selber. Der Heilige Geist hilft uns dabei.”

Von Ansha, Lentina´s Mutter erfuhr ich später, dass eine Gläubige aus Neid nicht mehr zu unserem Hauskreis in Naminambo kommt. Sie durfte nicht so häufig beim Seminar kochen, wie andere Frauen (die Frauen verdienen sich dabei etwas).

Das machte mich zuletzt traurig. So sind unsere Herzen, wenn sie noch nicht von Gott verändert wurden. Diese Themen der Jüngerschaft wie Neid und Vergebung sind so wichtig. Wie schön, wenn die Einheimischen uns vertrauen und um Rat fragen.

Im folgenden Bild beten wir zusammen!

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Besessener Opa

Gestern kam Lentina zum Putzen unseres Gästehauses. Ich gab ihr die Aufnahmen des letzten Hauskreises zum Anhören. Sie hatte es nicht geschafft, zum Hauskreis zu kommen, weil sie auf ihrem Feld gearbeitet hatte. Nach dem Anhören war sie sehr berührt: “Wer Jesus nicht nachfolgt, ist ein Sklave des Teufels.” Diesen Satz kann sie total bestätigen.

Von der Botschaft ergriffen sagte sie: “Wenn ich fertig bin mit putzen, dann gehe ich über den Fluß zum Opa meines Sohnes, der im nächsten Dorf wohnt. Dieser Mann leidet sehr stark unter Dämonen und ich muss ihm sagen, dass er durch Jesus frei werden kann.” Gemeinsam beteten wir dann für den Opa und für Lentina´s Vorhaben.

Heute nachmittag ging ich zum Treffen bei Lentina´s Hütte. Sie berichtete: “Gestern besuchte ich Hamade, den Opa auf der anderen Seite des Flusses. Dieser hat gleich mehrere Geisterhütten!

Zuerst schüttelte er sich wie wild und war gar nicht richtig ansprechbar. Ich betete im Namen Jesu für ihn. Daraufhin wurde er ruhig und aufnahmefähig. Ich erzählte ihm, dass er durch Jesus frei werden kann. Dies wollte er unbedingt! Er fragte auch, warum ich erst jetzt mit dieser guten Nachricht zu ihm käme. Er habe schon so viel Geld für die Dämonen ausgegeben!”

Lentina fuhr fort: “Ich lud ihn in unsere Gruppen ein und vielleicht können die anderen Gläubigen ihn auch besuchen und für ihn beten.”

 

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Die Frau eines Imam sucht Hilfe

Beim letzten Seminar erzählten fünf Frauen davon, wie sie durch Gebet von Dämonen befreit wurden. Daraufhin bat Halima (Inacio´s Frau) um Gebet: Ihre Tante litt unter bösen Geistern. Vor drei Wochen ging es Halima´s Tante dann sehr schlecht. Sie war gezwungen, nur noch Salz zu sich zu nehmen. Einige Verwandte kamen zusammen, weil sie annahmen, dass diese Frau nun sterben wird.

Inacio unterrichtete sie, dass Jesus sie frei machen kann. “Die Geister will ich nicht mehr, aber Jesus will ich auch nicht”, sagte die Betroffene. Inacio lehrte sie weiter, dass sie sich entscheiden muss, denn wer nicht unserem Herrn folgt, der gehört zum Teufel.

Ein paar Tage später kam dann eine Frau in Inacio´s Hof zu unserem Hauskreis. Sie informierte uns, dass die Besessene bereit ist, ihr Leben dem Herrn zu übergeben. Inacio und einige andere Nachfolger gingen dann zur Hütte, wo sich Halima´s Tante aufhielt. Sie erzählten noch mehr biblische Geschichten und beteten für die Besessene.

Am nächsten Tag ging es der betroffenen Frau besser. Sie hatte gut geschlafen, aß wieder normal und hatte sogar Kraft, den Hof zu fegen.

Diese Neuigkeiten der Dämonenbefreiung sprach sich rum. Die Frau eines Imams der Zentralmoschee suchte Inacio auf. Sie hatte von Halima´s Tante gehört, was Jesus für sie getan hatte. Nun bat die Frau des Imams, dass auch für ihre alte Mutter gebetet wird, welche unter bösen Geistern litt. “Jesus ist der Erretter der ganzen Menschheit”, erklärte Inacio der Frau. Sie sagte, dass sie das schon gehört hatte und es glaube.

Wie verabredet gingen letzten Dienstag die Gläubigen zur Schwiegermutter des Imams, lehrten sie und beteten für sie. Es war ein schönes Treffen mit einer großen Ansammlung der Verwandtschaft. Inacio berichtete uns freudestrahlend: “Nun ist das Licht direkt in das Haus des Imams der Hauptmoschee gekommen.” So groß ist der Herr! : )

Hier die Frauenrunde beim Seminar. Das zweite Bild zeigt Halima, der die Hände aufgelegt werden beim Gebet für ihre Tante.

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Unser Hauskreis

Im September hatten wir ein 5 köpfiges mosambikanisches Team bei uns. Diese jungen Männer hatten eine Jüngerschaftsschule besucht und machten nun einen praktischen Einsatz. Einige begleiteten Inacio auf seine Dorfeinsätze. Sie lernten so einiges dazu, vor allem, wie man die gute Botschaft sensibel an Moslems weiter gibt.

Außerdem halfen sie praktisch im Garten der Natürlichen Medizin, denn sie wollten seine Liebe auch praktisch werden lassen. Lentina will gerne ihr eigenes Haus bauen. Auf ihrem Grundstück lag noch ein großer schon gefällter Cashewnussbaum im Weg. So halfen die 5 Besucher an einem Nachmittag in Kürze den Baum zu zerlegen und weg zu transportieren. An diesem Nachmittag gab es einen starken Sturm und wehte das Grasdach von Ansha (Lentina´s Mutter)´s Hütte ab (wo auch Lentina noch wohnt). Am nächsten Morgen kamen die jungen Männer im Morgengrauen und deckten auch das Dach neu. Das war ein super Zeugnis für unsere Gläubigen.

Als eine Besucherin dieses Thema in einer Andacht beleuchtete, sagte Arlindo: “Mein Herz will immer helfen, nur meine Hände wollen nicht so richtig mitmachen.” Ein anderer Nachfolger befürchtete: “Wenn ich einer Alleinerziehenden praktisch helfe, dann denken alle, ich hätte Absichten.” Ihr seht, hier hat es Wachstumsbedarf.

Zur letzten Saatzeit hatte Mariamo, eine Alleinerziehende Mutter (Inacio´Schwägerin, die von Inacio´s Bruder sitzen gelassen wurde), gerade ihr viertes Kind entbunden. Sie war dadurch nicht in der Lage auf ihrem Feld zu arbeiten. Wir ermutigten die Gläubigen, ihr zu helfen. Doch diese sagten nur: “Es liegt am Papa (gemeint war Martin), wie er helfen will” (gemeint war: Geld zu geben).

Gestern ging es in unserem Hauskreis um das erste Gebot: “Liebe Gott” und das zweite ist ihm gleich: “Liebe deinen Nächsten”. Seit kurzem kommt regelmäßig ein blinder Opa zum Hauskreis. Während des Treffens verabredeten sich die Gläubigen, nächste Woche dem Opa das Dach neu zu decken. Welch ein Zeugnis für das Dorf Naminambo.

Moslems und Katholiken sagen hier immer: “Folge dem, was ich sage, aber nicht dem, was ich tue.” Wie toll ist es, wenn unser ganzes Leben zum Nachahmen ist.

Das erste Foto zeigt Siaaka, das vierte Kind der Alleinerziehenden, das zweite Foto zeigt unseren Hauskreis bei Inacio.

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Erste Kinderstunde

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  Bericht von Simone: Am Dienstag hatten wir unsere erste Kinderstunde in Naminambo. Wir fuhren mit unserem Wächter (Arlindo), seinen Kindern und Lentina´s Kindern los. Inacio, seine Frau und eine Kinderschar (Kinder unserer Gläubigen) erwarteten uns. Nach einer Vorstellungsrunde ermutigte … Continue reading

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Corrie – Our New Jack Russell

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our new pure breed jack russell is called “corrie”, which comes from the emakhua word “ekhole” – “coconut”.

we had a bit of a rocky start with her as

on day #1: she went after the chickens throats or wings (obviously she likes “chicken wings” ; )) … so we secured the coop with our 9 prized lohmann chicken layers from cuxhafen) and

on day #2: she bit a vendour lady who came to our gate trying to sell crabs. the crabs were flying all over the place, as the woman was jumping and screaming her heart out. we managed to calm the situation down, paid the lady off (who was bitten in the thigh), apologized, and hurried to give corrie the vaccines.

on day #3: she would howl at 5.20am (our strategy was to simply ignore her and hide unde the next pillow… she behaves better now).

on day #4, 5 and 6: she was nibbling on the bark of our trees: new ones and old ones. tearing off great parts of bark. arrgh!!!

i love my trees!!! : (

so i was VERY cross with her.

arlindo was helping me to put maschendrahtzaun (wire fence) around all the endangered tree trunks.
BUT NOW IT COMES!: a couple of days later she managed to kill 7 mice in one hour in one of our storerooms… woaaaahooo!

so she was in the “positive” with us again…  ; )

she is sniffing around all over the place in our 1 acre quintal (portuguese for compound). which is great as she will be hopfully be the first to encounter an intruding snake.

she hasn’t bitten anyone else since and we like her around. she’s sometimes such a whirlwind and going from one place to another like a rocket, really fun!  : ))

so guess what …  we decided to keep her afterall.

much to the delight of our four children. anna, our little one, calls out to her in a very commanding voice: “COLLIIIIIE!!!”.

which corrie ignores. she is quite a character.

: )

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